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GW129 Schulung Bremen
Sicher arbeiten in einer Stadt zwischen Weser und Netzausbau
Die GW129 Schulung vermittelt das notwendige Fachwissen für Arbeiten im Bereich von Versorgungsleitungen und Netzanlagen. Beschäftigte aus Unternehmen in Bremen können die Schulung live online besuchen. Für Unternehmen bieten wir außerdem individuell abgestimmte Inhouse Schulungen direkt am eigenen Standort in Bremen an.

PRAXISWISSEN FÜR DEN TIEFBAU
Versorgungsanlagen sicher in die Arbeit einbeziehen
Bremens Untergrund ist von umfangreichen Netzen für Wasser, Abwasser, Strom, Gas, Wärme und Telekommunikation geprägt. Gleichzeitig werden bestehende Anlagen modernisiert und neue Leitungen für die Energie und Wärmewende verlegt. Wer Erdarbeiten plant, vorbereitet, überwacht oder mit Baumaschinen ausführt, muss vorhandene Netzanlagen berücksichtigen und mögliche Gefährdungen erkennen. Die GW129 Schulung richtet sich insbesondere an Baggerführer, Maschinenführer, Aufsichtspersonen sowie Mitarbeiter aus Arbeitsvorbereitung und Bauleitung.
Die Schulung vermittelt fachliche Grundlagen für Arbeiten im Leitungsbereich und verbindet sie mit typischen Situationen aus der Baupraxis. Unternehmen in Bremen können ihre Beschäftigten live online oder im Rahmen einer Inhouse Schulung direkt vor Ort qualifizieren lassen. Nach erfolgreicher schriftlicher Prüfung erhalten die Teilnehmer ihr GW129 Zertifikat als Nachweis der erworbenen Qualifikation.
BREMEN UNTER DEN STRASSEN
Wie Wasser und Entwässerung die Stadt veränderten
Bremen besitzt eine lange Geschichte technischer Wasserinfrastruktur. Von einem mittelalterlichen Wasserrad bis zum planmäßigen Ausbau von Wasserversorgung und Kanalisation entstanden Systeme, die das Leben in der wachsenden Stadt grundlegend veränderten.
Bremen erhält eine zentrale Wasserversorgung
Bereits 1393 beziehungsweise 1394 entstand an der Großen Weserbrücke ein Wasserrad, das allerdings nur einen begrenzten Kreis wohlhabender Bremer mit Wasser versorgte. Fast 500 Jahre blieb diese Anlage in Betrieb. Mitte des 19. Jahrhunderts begannen schließlich Planungen für eine Versorgung, die der Allgemeinheit zugutekommen sollte.
1873 erhielt Bremen mit dem Wasserwerk auf dem Stadtwerder eine einheitliche zentrale Wasserversorgung. Das markante Gebäude ist heute als umgedrehte Kommode bekannt. Zehn Jahre nach der Inbetriebnahme war etwa die Hälfte der Haushalte an das System angeschlossen. Für die übrige Bevölkerung standen zusätzlich 120 Brunnen mit sauberem Wasser zur Verfügung.
Ein Plan ordnet Bremens Abwasserwege
Mit der wachsenden Stadt wurde auch die geordnete Ableitung von Abwasser zu einer wichtigen kommunalen Aufgabe. 1872 entstand der erste zusammenhängende Entwässerungsplan für Bremen. Er sah vor, Abwasser systematisch in Richtung Kleine Wümme beziehungsweise Ochtum abzuleiten.
Bis 1893 wurde dieser Plan schrittweise umgesetzt und der Bau erster Kanäle vorangetrieben. 1903 schrieb ein Ortsgesetz schließlich den Einbau von Spültoiletten in Neubauten zwingend vor. 1910 entstand mit der Tiefbauinspektion III erstmals eine eigenständige Fachabteilung mit Fachpersonal für die Abwasserbeseitigung. Damit entwickelte sich aus einzelnen Entwässerungsmaßnahmen eine dauerhaft organisierte städtische Infrastruktur.
STADTNETZE IM WANDEL
Bremen modernisiert seine Infrastruktur
Unter Bremen liegen Netze mit sehr unterschiedlichen Aufgaben und technischen Eigenschaften. Kanalisation, Strom und Fernwärme zeigen, wie umfangreicher Bestand und neue Ausbauprojekte gleichzeitig den unterirdischen Raum der Stadt prägen.
Kanalisation
hanseWasser betreibt in Bremen ein rund 2.300 Kilometer langes öffentliches Kanalnetz. Dazu kommen mehr als 200 Pumpwerke und umfangreiche Druckleitungen. Das System wird regelmäßig kontrolliert, gereinigt, saniert und erweitert. Jährlich werden erhebliche Mittel in Unterhaltung und Modernisierung investiert, damit die Entwässerungsinfrastruktur auch bei veränderten Anforderungen zuverlässig funktioniert.
Für Erdarbeiten sind neben Kanälen auch Schächte, Druckleitungen und weitere Bauwerke zu berücksichtigen. Sie können sich in Abmessung und Tiefenlage deutlich von klassischen Versorgungsleitungen unterscheiden. Aktuelle Bestandsinformationen und eine sorgfältige Beurteilung des Arbeitsbereichs helfen dabei, solche Anlagen frühzeitig zu erkennen und die Ausführung der Arbeiten entsprechend vorzubereiten.
Mehr Infos zu Arbeiten an Leitungen →Strom
Das Bremer Stromnetz umfasst Hochspannungs, Mittelspannungs und Niederspannungsleitungen. Ende 2025 waren allein in Bremen mehr als 8.000 Kilometer Kabel und Freileitungen dokumentiert. Die Infrastruktur reicht von großen Versorgungsachsen bis zu fein verzweigten Niederspannungsnetzen und Hausanschlüssen. Mit Elektrifizierung, Wärmepumpen und neuen Verbrauchern steigen die Anforderungen an das Netz weiter.
Stromleitungen stellen bei Beschädigungen ein unmittelbares Gefährdungspotenzial dar. Deshalb müssen Lage, Spannungsebene und örtliche Bedingungen vor Beginn von Erdarbeiten sorgfältig berücksichtigt werden. Leitungsauskünfte und geeignete Arbeitsverfahren schaffen eine wichtige Grundlage für sicheres Arbeiten und helfen zugleich, Versorgungsausfälle und Schäden an elektrischen Anlagen zu vermeiden.
Mehr Infos zu Stromleitungen →Fernwärme
Bremen baut seine Fernwärmeversorgung deutlich aus. Bis 2040 soll der Anteil am gesamten Wärmebedarf im Land Bremen von 15 auf 30 Prozent steigen. Dafür ist im Durchschnitt ein Ausbau von etwa sieben Kilometern zusätzlichem Fernwärmeverteilnetz pro Jahr vorgesehen. Neue Leitungen entstehen unter anderem in Hemelingen und Schwachhausen. Ab 2027 soll auch die Bremer Innenstadt schrittweise erschlossen werden.
Neue Fernwärmetrassen kommen in Straßenräume, in denen bereits zahlreiche andere Versorgungsanlagen liegen. Gleichzeitig bleiben bestehende Wärmeleitungen in Betrieb und werden teilweise erneuert oder größer dimensioniert. Für Bauunternehmen ist deshalb wichtig, den vorhandenen Leitungsbestand frühzeitig zu kennen und die Arbeitsweise an Lage, Bauart und Eigenschaften der jeweiligen Anlagen anzupassen.
Mehr Infos zu Fernwärmeleitungen →Das sagen Teilnehmende über unsere Schulungen
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Mehr InformationenGW129 Schulung online
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GW129 Inhouse Schulung
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- Schriftliche Prüfung
- GW129 Zertifikat
gültig
Nach erfolgreich bestandener schriftlicher Prüfung erhalten die Teilnehmer den Nachweis ihrer Qualifikation.
SICHERHEIT ENTSTEHT VOR DEM AUSHUB
Gute Entscheidungen brauchen verlässliche Informationen
Die GW129 Schulung vermittelt Beschäftigten, wie Informationen über vorhandene Versorgungsanlagen in die Arbeitsvorbereitung einbezogen werden. Sie lernen typische Gefährdungen kennen und können die Bedingungen im Arbeitsbereich besser beurteilen. Daraus lassen sich geeignete Maßnahmen und Arbeitsverfahren ableiten. Das unterstützt einen fachgerechten Umgang mit Netzanlagen und hilft, Leitungsschäden sowie daraus entstehende Risiken zu vermeiden.
Häufige Fragen
Fragen zur GW129 Schulung in Bremen
Wo kann ich eine GW129 Schulung in Bremen absolvieren?
Wer sollte an einer GW129 Schulung teilnehmen?
Kann ich die GW129 Schulung online von Bremen aus besuchen?
Wie läuft die Prüfung ab?
Bietet Schaufelmann GW129 Inhouse Schulungen in Bremen an?
Warum ist die Leitungserkundung bei Erdarbeiten in Bremen wichtig?
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