VERANTWORTUNG ZEIGEN. LEITUNGEN SCHÜTZEN.
GW129 Schulung Frankfurt
Sicher arbeiten im Versorgungsraum einer dynamischen Metropole
Die GW129 Schulung vermittelt das notwendige Fachwissen für Arbeiten im Bereich von Versorgungsleitungen und Netzanlagen. Beschäftigte aus Unternehmen in Frankfurt können die Schulung live online besuchen. Für Unternehmen bieten wir außerdem individuell abgestimmte Inhouse Schulungen direkt am eigenen Standort in Frankfurt an.

QUALIFIKATION FÜR DEN BAUALLTAG
Sicher handeln zwischen bestehenden Versorgungsanlagen
Frankfurt vereint dichte Bebauung, große Verkehrsachsen, Gewerbestandorte und eine besonders leistungsfähige technische Infrastruktur. Bei Erdarbeiten können Leitungen für Strom, Wasser, Gas, Wärme und Telekommunikation im Arbeitsbereich liegen. Wer solche Arbeiten plant, vorbereitet, überwacht oder ausführt, muss mögliche Gefährdungen erkennen und vorhandene Netzanlagen berücksichtigen. Die GW129 Schulung richtet sich insbesondere an Baggerführer, Maschinenführer, Aufsichtspersonen sowie Mitarbeiter aus Arbeitsvorbereitung und Bauleitung.
Die Schulung vermittelt fachliche Grundlagen für den sicheren Umgang mit Versorgungsanlagen und greift typische Situationen aus der Baupraxis auf. Unternehmen in Frankfurt können ihre Beschäftigten live online oder im Rahmen einer Inhouse Schulung direkt vor Ort qualifizieren lassen. Nach erfolgreicher schriftlicher Prüfung erhalten die Teilnehmer ihr GW129 Zertifikat als Nachweis der erworbenen Qualifikation.
FRANKFURT WÄCHST MIT SEINEN NETZEN
Kanalisation und Wasser verändern die Stadt
Im 19. Jahrhundert wuchs Frankfurt stark und musste seine technische Infrastruktur grundlegend weiterentwickeln. Zwei entscheidende Schritte waren der systematische Bau einer Kanalisation und der Beginn einer modernen öffentlichen Wasserversorgung aus regionalen Quellen.
Der systematische Kanalbau beginnt
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Entwässerung der wachsenden Stadt zu einem immer größeren hygienischen Problem. 1854 entstand erstmals die Forderung nach einer geordneten Entwässerung. Eine Kommission, der auch der Sanitätsrat Georg Varrentrapp und der englische Ingenieur William Lindley angehörten, entwickelte ein Konzept für Frankfurt.
Unter der Leitung Lindleys begann am 24. April 1867 der systematische Bau der Frankfurter Kanalisation an der Ecke Reuterweg und Bockenheimer Anlage. Das Netz wurde als Mischsystem angelegt. Wegen der engen Straßen mussten bereits damals längere Abschnitte im Tunnelbau hergestellt werden, damit der Verkehr in der Innenstadt möglichst wenig beeinträchtigt wurde.
Regionale Quellen versorgen Frankfurt
Die moderne leitungsgebundene Wasserversorgung Frankfurts begann 1873 beziehungsweise 1876 mit der Erschließung regionaler Quellwasserressourcen im Bereich Birstein Fischborn und Biebergemünd. Damit entwickelte sich ein Versorgungssystem, das lokale und regionale Wasserressourcen miteinander verband.
Mit dem weiteren Wachstum der Stadt kamen zusätzliche Gewinnungsanlagen hinzu. 1885 begann mit dem Wasserwerk Oberforsthaus die Nutzung der Grundwasservorkommen im Frankfurter Stadtwald. Es folgten 1888 das Wasserwerk Goldstein und 1894 das Wasserwerk Hinkelstein. Bis heute basiert die Frankfurter Trinkwasserversorgung auf dem Zusammenspiel von örtlicher Gewinnung und Wasser aus der Region.
NETZE FÜR NEUE ANFORDERUNGEN
Frankfurts Infrastruktur wächst weiter
Steigender Strombedarf, neue Wärmeversorgung und der Ausbau digitaler Netze verändern die technische Infrastruktur Frankfurts. Für Tiefbauunternehmen entstehen dadurch zusätzliche Leitungswege in einem Stadtgebiet, das bereits heute von umfangreichen Versorgungsnetzen geprägt ist.
Strom
Das Frankfurter Stromnetz hat eine Länge von rund 7.700 Kilometern. Gleichzeitig steigt der Energiebedarf der Stadt deutlich. Rechenzentren, Elektromobilität, Wärmepumpen und weitere elektrische Anwendungen erhöhen die Anforderungen an die Netzinfrastruktur. Mainova plant deshalb bis 2040 mehr als 1.000 Kilometer neue Stromleitungen und die Erweiterung beziehungsweise Modernisierung zahlreicher Umspannwerke.
Für Arbeiten im Straßenraum bedeutet der Ausbau, dass bestehende Kabel erneuert und zusätzliche Leitungen in vorhandene Versorgungsräume integriert werden. Elektrische Anlagen können bei Beschädigungen erhebliche Gefahren für Beschäftigte und Dritte verursachen. Eine sorgfältige Leitungserkundung, die richtige Bewertung des Arbeitsbereichs und geeignete Arbeitsverfahren sind deshalb wichtige Voraussetzungen für Erdarbeiten in Leitungsnähe.
Mehr Infos zu Stromleitungen →Fernwärme
Frankfurt baut seine Fernwärmeversorgung in mehreren Stadtteilen aus. Neue Leitungen entstehen unter anderem im Ostend, im Bahnhofsviertel, im Gallus und im Norden der Stadt. Im Dornbusch wird eine rund 1,4 Kilometer lange Trasse für den Anschluss mehrerer Schulen gebaut. Im Ostend entsteht eine weitere rund 1,9 Kilometer lange Fernwärmeleitung in Richtung Fechenheim.
Solche Projekte bringen zusätzliche Wärmeleitungen in bereits intensiv genutzte Straßenräume. Je nach örtlicher Situation kommen offene oder grabenlose Bauverfahren zum Einsatz. Für Unternehmen, die im Umfeld dieser Anlagen arbeiten, ist es wichtig, vorhandene Leitungen frühzeitig zu berücksichtigen und die Arbeitsweise an Lage, Art und Eigenschaften der jeweiligen Netzanlage anzupassen.
Mehr Infos zu Fernwärmeleitungen →Glasfaser
Der Glasfaserausbau in Frankfurt wird weiter vorangetrieben. Nach Angaben der Stadt sind insgesamt 93.453 Adresspunkte für den Ausbau vorgesehen. Neben dem eigenwirtschaftlichen Ausbau durch Telekommunikationsunternehmen werden auch Gebiete erschlossen, in denen öffentliche Förderung eingesetzt wird. Weitere Ausbauvereinbarungen betreffen unter anderem Höchst, Unterliederbach und Sossenheim.
Mit dem Ausbau entstehen zusätzliche Trassen und Hausanschlüsse im öffentlichen Straßenraum. Glasfaserkabel sind empfindlich gegenüber mechanischen Einwirkungen. Beschädigungen können Telekommunikations und Datendienste unterbrechen und erhebliche Folgekosten verursachen. Aktuelle Leitungsauskünfte, eine sorgfältige Beurteilung des Leitungsverlaufs und geeignete Arbeitsverfahren helfen dabei, solche Netzanlagen bei Erdarbeiten zu schützen.
Mehr Infos zu Glasfaserkabeln →Das sagen Teilnehmende über unsere Schulungen
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Mehr InformationenGW129 Schulung online
Live teilnehmen, ohne Anreise- Teilnahme am Arbeitsplatz
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GW129 Inhouse Schulung
Gemeinsam im eigenen Unternehmen lernen- Schulung direkt im Unternehmen
- Individuelle Terminabstimmung
- Dialog mit dem Trainer
- Schriftliche Prüfung
- GW129 Zertifikat
gültig
Nach erfolgreich bestandener schriftlicher Prüfung erhalten die Teilnehmer den Nachweis ihrer Qualifikation.
ÜBERBLICK SCHAFFT HANDLUNGSSICHERHEIT
Versorgungsanlagen richtig in die Arbeit einbeziehen
Die GW129 Schulung vermittelt Beschäftigten, welche Informationen für Arbeiten im Bereich von Versorgungsleitungen relevant sind und wie Gefährdungen besser eingeschätzt werden können. Dadurch lassen sich Arbeitsabläufe bewusster vorbereiten und geeignete Maßnahmen für die jeweilige Situation ableiten. Das unterstützt einen fachgerechten Umgang mit vorhandenen Netzanlagen und hilft, Leitungsschäden sowie daraus entstehende Risiken zu vermeiden.
Häufige Fragen
Fragen zur GW129 Schulung in Frankfurt
Wo kann ich eine GW129 Schulung in Frankfurt absolvieren?
Wer sollte an einer GW129 Schulung teilnehmen?
Kann ich die GW129 Schulung online von Frankfurt aus besuchen?
Wie läuft die Prüfung ab?
Bietet Schaufelmann GW129 Inhouse Schulungen in Frankfurt an?
Warum ist die Arbeitsvorbereitung bei Erdarbeiten in Frankfurt besonders wichtig?
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